
Nein, er ist kein Shooting-Star, der Bündner Kabarettist Rolf Schmid. Bereits vor 20 Jahren machte sich der gelernte Bäcker als Laienschauspieler in Graubünden einen Namen. Es folgten kleinere Rollen in diversen Film- und Fernseh- Produktionen. Schliesslich wollte er es genau wissen und gründete zusammen mit Andrea Zogg und Flurin Caviezel das Kabarett 3iD. Das Publikum schloss ihn sofort ins Herz. Folgerichtig legte er schon bald sein erstes Solo-Programm nach und gewann damit 1996 am Arosa-Humorfestival den Preis des besten Nachwuchs-Kabarettisten. 1999 entschied er den Kabarettwettbewerb der Festwochen des Alpenraumes inTelfs für sich. – Bald schon wechselte er ins «Profi-Lager». Bei seinem fünften Soloprogramm «Rolf dreht durch» wurde es dann endgültig klar: Aus dem begeisterten Komödianten ist ein Vollprofi geworden. Ein sicherer Wert für die Zuschauer – aber auch für die Veranstalter. Das beweisen seine Engagements in der ganzen Schweiz, von Zürich bis Bern und von St. Gallen bis Solothurn. |
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Über Rolfs Humor liesse sich viel schreiben, aber «i mag eifach nid!». Auch diese von Beni Turnheer zum «Klassiker des Schweizer Kabaretts» geadelte Nummer zeigt die verschiedenen Seiten von Rolfs Witz. Da sind einmal Ironie, Wortspielereien und Bündner Dialekt. Aber auch der etwas andere Blick auf die Realität. Nicht zuletzt sind es aber die schrägen Figuren und Charaktere, welche Rolf auf der Bühne virtuos zum Leben erweckt. Der Magie dieser Figuren kann man sich letztlich kaum entziehen. Man fühlt mit und lacht los. Rein inhaltlich-textlich findet man in den Nummern eigentlich fast alles, vom billigsten Kalauer und der schnellen Pointe bis zur raffiniert konstruierten Geschichte. Und so hat Doppelbödiges wie selbstverständlich neben Einfältigem Platz – eine äusserst unterhaltsame Melange von Tiefsinn und Stumpfsinn. Für Rolf war dieser Spagat nie ein Problem. Für das Publikum auch nicht. In seinem sechsten Soloprogramm bleibt sich Rolf auch in dieser Beziehung treu: So Rolf war er jedenfalls noch nie. |
Nach drei äusserst erfolgreichen Jahren mit dem Programm «Rolf dreht durch», nach zahlreichen Fernsehauftritten (Humorfestival Arosa, Comedy Festival, Benissimo etc.) – oft mit der Kult-Nummer «I mag eifach nid» – nach über 250 ausverkauften Vorstellungen in der ganzen Schweiz vom Casinotheater Winterthur bis zur La Cappella in Bern setzt der Bündner Kabarettist Rolf Schmid nochmals eins drauf und präsentiert ein brandneues Programm ... na und? « ... na und?» so heisst die neue Kollektion: eine ebenso konsequente wie aberwitzige Weiterführung der schrägen Geschichten und schrillen Figuren, die der Vollblut-Kabarettist gewohnt gekonnt in Szene setzt und mit der er sein Publikum immer wieder begeistert. – Einen roten Faden? – Fehlanzeige! Aber den gab es bei Rolf Schmid’s Programmen sowieso noch nie – vielleicht eines seiner Erfolgsgeheimnisse und mit ein Grund, wieso man auch nach knapp zwei Stunden immer noch gespannt drauf wartet, welche Wendung der Abend wohl nehmen, als welche Figur der Komödiant als nächstes die Bühne unsicher machen wird. Vielleicht als Feng Shui-Therapeut oder als pensionierter Langweiler, als ratloser Berater, als Bündner Skilehrer oder engagierter Musiker, als seniler Chefarzt oder als Charley’s Tunte? Vielleicht auch gar nichts von allem und Rolf liest ein Gedicht, eine lyrische Arabeske oder schmettert als 68er Hippie einen grottenschlechten Protestsong von der Bühne ... na und? «... na und?» ist ein Mix aus Situationskomik, Slapstick und Wortwitz, gewürzt mit Gedichten, Monologen, Gesprächen und Gedanken. Dabei liegen Geistesblitz und Kalauer oft nur einen Atemzug auseinander, ironisch und komisch, amüsant und penetrant, viele findens schrill einigen ists zu viel ... na und? Ein besonderer Leckerbissen versprechen diesmal auch die musikalischen Intermezzi zu werden. Rolf (Gesang) begleitet sich erstmals selbst auf der Handorgel und das, obwohl er dieses Instrument überhaupt nicht spielen kann ... na und? – Die Fachpresse ist sich einig: Sein bestes Programm ever, denn: So Rolf war er bis jetzt jedenfallsnoch nie. – Text, Inszenierung etc. wie immer: Rolf Schmid & Hardy Hemmi |
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(Quelle: www.rolfschmid.ch)